Everytime
Gläubig?

Ich muss zugeben, dass ich nicht sehr, wenn sogar gar nicht, gläubig bin.
Trotzdem nehme ich am Religionsunterricht teil, am katholischen Unterricht, obwohl ich eigentlich griechisch-orthodox bin. Das hat mir schon eine Schwierigkeiten bereitet, da ich natürlich nicht die »Stationen« begangen bin, wie meine Mitschüler; keine Kommunion, etc. Noch dazu hatte ich vor ein paar Jahren Ärger mit meinem Religionislehrer, was ich denn überhaupt im katholischen Unterricht suche, wenn ich doch gar nicht katholisch wäre. Naja, verscheuchen konnte er mich nicht
Mal vom Unterricht abgesehen, interessiere ich micht auch privat für (verschiedene) Religionen. Angefangen bei den Weltreligionen, bis zu den sogenannten »Sekten«.
Beruht mein Interesse nur auf Wissendurst oder steckt doch mehr dahinter? Will ich nur mein Wissen erweitern oder bin ich vielleicht auf der Suche nach einer Religion, die mich unterstützt, mit der ich mich identifizieren kann.
Ein kleiner Rückblick in meine Vergangenheit zeigt, dass ich seit sechs Jahren keine Gottesdienste mehr besuche. Die zwei Jahre davor waren reine schulische Pflicht, da sie während des Unterrichts statt fanden. Man sollte auch nicht vergessen, dass ich kaum eine Möglichkeit habe einen orthodoxen Gottesdienst zu besuchen, da es in der nächstliegenden Stadt nur einmal im Monat einen solchen Gottesdienst gibt und der zu einer Zeit stattfindet, zu der weder ich noch meine Eltern anwesend sein können. Und das andere Übel ist, dass sich die nächste griechisch-orthodoxe Kirche etwa vierzig bis fünfzig Kilometer von meinem Wohnort entfernt ist.
Letztens erst ist mir aufgefallen, das in einem Nachbarort eine Neuapostolische Kirche steht; das es allgemein sehr viele Neuapostolischen Kirchen in meiner Umgebung gibt. Irgendwie ist es komisch, wenn man sieht, das von manchen »Glaubensrichtungen/Glaubensgruppen« ziemlich viele »Glaubensstätten« gibt und von anderen nur wenige. Auch ist es irgendwie unfair den Religionen gegenüber, das in jedem noch so kleinen Dorf eine kath. oder evang. Kirche steht. Okay, von Orthodoxen, Muslimen, Buddhisten, etc. gibt es nicht so viele »Anhänger«, aber trotzdem sollte meiner Meinung nach in jeder größeren Stadt eine Kirche sein.
Naja, ic will mich nicht weiter übder den Kirchenbau auslassen, sondern zu meiner Grundfrage zurückkehren. Ich besuche keine Gottesdienste und ich bete auch nicht, aber letzteres soll bei Jugendlichen im Alter von 15 Jahren ja nicht so ungewöhnlich sein. Trotzdem trage ich inzwischen wieder seit 2 Jahren durchgehend mein Taufkreuz und auch in meinem Zimmer hängen/stehen mehrere »Gottesbilder« und zwei Taufkreuzanhänger. Mal ganz davon abgesehen, dass in meinem Zimmer auch zwei Bibeln - einmal die Einheitsübersetzung für die Schule und einmal eine Schmuckausgabe (für mich :P) - ihren Platz gefunden haben, wie auch der teilweise kirchlich angehauchte Kinkade-Kalendar.
Nach längerem Nachdenken bin ich immerhin soweit gelangt, dass ich mir sicher bin, dass die z.B. in meinem Zimmer aufgehängten Gegenstände nicht nur als Dekoration gut sind. Genauso wie mein Kreuz. Ich trage es nicht, um irgendwas um den Hals zu hängen - da habe ich nämlich noch eine große Anzahl anderer Ketten oder Anhänger - oder weil es eventuell modich ist/war - wobei man beachten sollte, das mein Taufkreuz ein schweres Goldkreuz ist und das auch nicht gerade zu der sogenannten »Mode« zählt - sondern auch irgendeinem anderen Grund. Auch weigere ich mich permanent es abzunehmen, als wenn mir dann was schlechtes widerfahren könnte.
Aber wieso nehme ich es nicht einfach ab, lege es in mein Schmuckkästchen, klappe dieses zu und vergesse es nach einiger Zeit einfach?
Irgendwo scheint doch ein Fünkchen Glaube zu stecken.

4.4.07 18:25


What I've Done

Auch wenn mir der neue Linkin Park Stil noch etwas fremd ist, »What I've Done« ist ein Song, von dem ich genauso fasziniert bin, wie von allen alten LP-Songs.
Das Video - schaut es euch an - sollte endlich mal einige Menschen auf diesem Planeten zum Nachdenken anregen.
Das ist das überaus reizende Werk der Menschen - unser Werk.
Angefangen von zerstörter Natur, über ausgestorbene Lebewesen, bis hin zu einer Gesellschaft, die einem Menschen viel zu oft das Leben raubt.

2.4.07 20:00


...diario nuevo...

Ja, ein neuer öffentlicher Blog ... nachdem ich den alten gelöscht und meinen privaten nicht für die Öffentlichkeit freigeben will, habe ich mich wieder dazu entschlossen einen neuen Blog zu erstellen.
La Soledad - Die Einsamkeit
Sorry an meine alten Leser, denen ich den neuen Namen nicht übermitteln kann und herzlich willkommen euch neuen Lesern

1.4.07 20:41


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